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Ich muss sagen, das war eins der krassesten, bewegendsten und emotionalsten Erlebnisse das ich bisher - vor allem mit fremden Menschen - erleben durfte. Vielen Dank dafür! 

Ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich so funktioniert. Ich hab mich einfach mitreißen lassen und empfand den Tag als sehr kostbar. Es tut sich etwas in mir! Vielen Dank dafür ....

Ich war nicht das letze Mal bei dir. 

Dieser Sonntag war für mich eine neue, sehr schöne Erfahrung. Zugegebenermaßen war ich bei der ersten Aufstellung etwas "geschockt", da so viele Emotionen transportiert wurden, dass ich mir im ersten Moment dachte: Hilfe, was muss ich tun und sagen, wenn ich aufgerufen werde?
Umso überraschender war es für mich, was dann wirklich mit mir passierte. Ich kann es mir bis heute nicht erklären, was da wirklich passiert, aber es war sehr erfüllend.(-) Als ich abends im Bett lag, war ich plötzlich so bedingungslos und allumfassend glücklich, wie ich es schon lange nicht mehr gefühlt habe. Ich kann seither viele Dinge leichter sehen, habe meine Eltern auch schon öfters gesehen und kann die Dinge nun aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus betrachten und mich auch "zurücklehnen". Ich habe nicht mehr das Gefühl, "man müsste mal und ich sollte mal", sondern ich tue die Dinge aus einem anderen Grund und weil ich Lust dazu habe. Auch viele Äußerungen meiner Eltern kann ich nun auch ganz anders deuten und auch mal schmunzeln.
Ich bin immer noch sehr glücklich und einfach "gut drauf", ich habe Lust auf den Tag, habe wieder viel mehr Energie, nichts ist mir zu viel und ich kann mich wieder klarer entscheiden.

„Ich schätze ihre Arbeit und vor allem dass gleichermaßen spirituelle und "bodenständige, irdische" Aspekte in ihre Arbeit einfließen, finde ich wichtig und richtig....“

„Im Juli 2005 lernte ich Patricia Möckel und die Arbeit der Familienaufstellung kennen. Heute, etwa eineinhalb Jahre später, kann ich sagen, dass mir dieser Umstand das Leben gerettet hat. Ich kann mir keine/n bessere/n Therapeut/in vorstellen.“

Also, zwei Dinge haben mich bei der Aufstellung besonders beeindruckt.

Das eine war, wie es mich mehrmals in verschiedenen Repräsentantenrollen emotional überkommen hat. Ich stehe einfach nur so da und ohne erkennbaren Anlass geht es dann los mit den Emotionen. Das hatte für mich etwas surreales. Für einen Menschen wie mich, der immer ganz gern alles unter Kontrolle hat, war das eine ungewohnte Erfahrung, aber durchaus positiv. Man treibt im morphischen Feld und nimmt Signale auf. Klingt gerade so, als ob ich halluzinogene Bewusstseinsbeschleuniger genommen hätte. Aber ich meins ernst. Man muss es an sich selbst erlebt haben. Unsere Sprache ist zu arm an Worten, um das zu beschreiben. Das Zweite war die Geschichte mit meinen Ahnen. Alle Teilnehmer standen hinter mir in einer Reihe. Und dann kam der Energieschub! Wow! Dieses Gefühl der tragenden Kraft, die von den Vorfahren kommt, habe ich in meinen Alltag mitgenommen. Es bestärkt mich immer wieder in meinem Handeln. Als Homo Technicus würde ich es als eine Art "Turbolader" bezeichnen. Ein besonders schönes Erlebnis, natürlich auch auf Grund meiner Geschichte in der Herkunftsfamilie.

Am 22.03.2014 habe ich bei Patricia Möckel eine Familienaufstellung gemacht. Mein Wunsch war Gesundheit. Es zeigte sich relativ schnell, dass meine Heilung mit einem Thema meiner Mutter und ihren Brüdern in Verbindung stand. Die Einzelheiten der Aufstellung sind mir heute nicht mehr bewusst. Ich weiß nur, dass ein wesentlicher Schlüssel zu meiner Heilung die Verbindung der beiden Brüder meiner Mutter, Berthold und Konrad waren. Die Stellvertreter der beiden lagen auf dem Boden und reichten sich die Hände. Sie sind jetzt im Tode vereint und es darf heilen. Es war wichtig für meine Mutter dies alles zu sehen und mit zu erleben. Ich habe, während der Aufstellung, meiner Mutter daraufhin etwas zurückgegeben, was ich für sie getragen habe. Dies hätte ich nicht tragen müssen. Mein Schlussbild war von tiefer Liebe und Leichtigkeit geprägt.

Die nächsten Wochen waren sehr intensiv für mich. Ich hatte viel Kontakt mit Menschen. Ich habe sehr viel Liebe geben können und habe ebenso viel Liebe erhalten. Am 04. 04.2014 trat dann die Liebe meines Lebens in mein Leben ein. Meine "Mrs. Right"! Ich kann es noch gar nicht greifen, wie schön mein Leben dadurch geworden ist. Wir empfinden uns beide als großes Geschenk, einfach nur durch unser so sein wie wir sind und ohne etwas leisten zu müssen. Einfach traumhaft.

Als ich am 15.05.2014 meine Mutter besuchte, teilte sie mir folgendes mit:
"Du wirst es nicht glauben was passiert ist. Ich habe heute von irgendjemand 11 Bilder meines im 2. Weltkrieg vermissten Bruders bekommen". Meine Mutter ist 83 Jahre alt. Sie hatte den Brief geöffnet und zuerst die elf Bilder entdeckt. Die Bilder zeigten ihren Bruder in Uniform vor dem Einrücken in den zweiten Weltkrieg im Alter von 16 Jahren. Ebenso den Bruder mit seinen Klassenkameraden und Bilder von ihm als er noch jünger war und Bilder seiner Brüder. Es war auch ein Ausweis dabei, welcher Auskunft über seine Identität und seine Eltern gab. Meine Mutter fragte sich, wer ihr diese Bilder schickte. Sie hatte keine Idee, wer im Besitz dieser Bilder gewesen war und sie gerade jetzt, nach so langer Zeit, an sie versendet. Ich fragte sie, ob in dem Umschlag kein Begleitschreiben war. Sie sagte nein und schaute nochmals nach. Sie war selbst überrascht, als sie beim Nachsehen im Couvert doch ein Begleitschreiben fand:

Der Absender war:
Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht in Berlin

Der Inhalt lautete:
Die Deutsche Dienststelle (WASt) ist neben anderen Aufgaben auch für die Verwahrung von Rück- und Nachlässen ehemaliger Wehrmachtsangehöriger, sowie deren Weiterleitung an die nächsten Angehörigen zuständig.

Das Bundesarchiv Berlin übergab der deutschen Dienststelle (WASt) Unterlagen über bzw. von Angehörigen der ehemaligen deutschen Wehrmacht, die aus dem Bestand des Deutschen Roten Kreuzes der DDR stammen. Darunter befand sich unter anderem auch Nachlässe von Wehrmachtsangehörigen. Als Rücklass Ihres vermissten und 1963 für tot erklärten Bruders, erhalten Sie einen RAD-Ausweis und elf Fotos, die ihm gehörten.
Eine Aussage zu seinem Schicksal lässt sich daraus leider nicht ableiten.
Ich bedauere, Sie damit wieder an Ihren schmerzlichen Verlust zu erinnern, hoffe aber auf Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift des zuständigen Bearbeiters

Vielleicht war es ein Zufall, dass die Bilder knapp 8 Wochen nach der Familienaufstellung an meine Mutter zugestellt wurden.    Vielleicht???

Situation nach der Aufstellung:

Nach ca. einem Jahr nach der Aufstellung bei Dir fiel mir auf, dass ich meine Existenzberechtigung nicht mehr in Frage stellte.

Dies äußert sich heute darin, dass ich mich nicht ständig in Frage stelle und mir deutlich mehr zutraue als zuvor. Meine Energie schwankt nicht mehr so extrem. Dies liegt u.a. daran, dass ich nicht mehr den Anspruch habe alles geben zu müssen um im Beruf und Privatleben akzeptiert zu sein . Ich verausgabe mich nicht mehr so sehr und ziehe früher die Notbremse wenn mir Anforderungen zu viel werden. So verhindere ich es in ein totales Energieloch zu stürzen. Insgesamt fühle ich mich stabiler und zufriedener. Zudem grenze ich mich häufiger ab, da ich mir die Erlaubnis gebe auch mal „nein“ zu sagen. Das war früher nicht selbstverständlich.